Vorkaufsrecht

Das Vorkaufsrecht ist ein vertragliches Sonderrecht, dass dem Vorkaufsberechtigten den potenziellen Zugriff auf eine Immobilie im Verkaufsfall zusichert.

Wenn der Eigentümer seine Immobilie in München verkaufen möchte, kann die Person, welche das Vorkaufsrecht geltend gemacht hat, den Verkäufer auffordern, die Immobilie unter den gleichen Bedingungen zu verkaufen, die der Eigentümer und der Käufer im Kaufvertrag vereinbart haben. Dann unterzeichnet die Person, die das Recht hat, dies zu verhindern, einen notariell beglaubigten Kaufvertrag als Käufer. Er übernimmt auch die Rechte und Pflichten des Käufers. Tatsächlich gibt es viele gesetzliche wie auch vertragliche Prioritäten. Beim Verkauf von Immobilien in München bedeutet das konkret, dass das Vorkaufsrecht immer gewahrt werden muss. Bei der Beurkundung eines Immobilienkaufvertrages muss der Notar stets die betreffenden Personen oder Gemeinden fragen, ob sie von ihrem gesetzlichen Vorkaufsrecht Gebrauch machen möchten. Darüber hinaus hat die Stadtregierung gemäß den Denkmalschutzgesetzenihres jeweiligen Landes das Vorkaufsrecht sowie das Vorkaufsrecht für Mieter von öffentlich finanzierten Wohnungen. Wird das Miethaus in eine Wohnimmobilie umgewandelt oder verkauft, hat der Mieter ebenfalls ein Vorkaufsrecht. Das gesetzliche Vorkaufsrecht wurde jedoch nicht in das Grundbuch eingetragen. Das gesetzliche Vorkaufsrecht gilt nicht für den Verkauf von Wohnimmobilien, das teilweise Eigentum oder den Verkauf von vererbbaren Baurechten. Das vertragliche Recht, das Eigentum an Münchener Immobilien überhaupt zu verweigern, wird jedoch immer im Grundbuch eingetragen. Wenn die Immobilie das Vorkaufsrecht hat, gilt dies in der Regel nur für den Erstverkauf. Wenn Sie diesen Vorgang nicht ausführen, läuft das Vorkaufsrecht ab. Die autorisierte Person muss die entsprechende Löschungsbewilligung erteilen. Wenn jedoch mehrere Verkaufsfälle das Vorkaufsrecht haben, erlischt die Priorität nicht. Es läuft jeweils nur für einen bestimmten Verkaufsfall ab - es bleibt in zukünftigen Verkaufsfällen gleich. Das Vorkaufsrecht besteht jedoch nur bei einem Kaufvertrag. Wenn das Eigentum jedoch aufgrund von Teilung, Schenkung, Umtausch oder Übergabe im Zuge der erwarteten Vererbung übertragen wird, besteht diese Situation nicht.


Weitere Begriffe:

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