Verzugszinsen aus Kaufvertrag

Die Verzugszinsen sind immer dann zu zahlen, wenn der Kaufpreis im Rahmen der vereinbarten Frist nicht gezahlt wird.

Der im Immobilienkaufvertrag festgelegte und vereinbarte Kaufpreis ist am Fälligkeitsdatum zu zahlen. Um sicherzustellen, dass der Käufer pünktlich zahlt, werden in der Regel Zinsen für den Verzug vereinbart. Das Zahlungsdatum für den Kaufpreis sollte anhand einer eindeutigen Kalenderreferenz festgelegt werden (z. B. der Kaufpreis wird fällig durch und wird am ... bezahlt). Wenn der Kaufpreis fällig wird, tritt automatisch ein Verzug ein (siehe auch ("Bundesgesetzbuch", Artikel 286 Absatz 2 Absatz 1)). Im Kaufvertrag wird in der Regel klar angegeben, dass bei Fälligkeit des Kaufpreises der Käufer der Immobilie automatisch in Verzug gerät. Das Fälligkeitsdatum hängt jedoch in der Regel davon ab, ob der entsprechende Notar über alle zur Ausführung des Kaufvertrags erforderlichen Genehmigungen verfügt. Ab dem Zeitpunkt des Verzugs ist jedoch klar festgelegt, dass der Käufer Verzugszinsen zahlen muss. Diese können im Kaufvertrag eindeutig vereinbart werden. In allen anderen Fällen gilt der gesetzliche Verzugszinssatz. Nach § 288 BGB sind dies 5 Prozentpunkte mehr als der Grundsteuersatz. Wenn der Verzugsbeginn im entsprechenden Kaufvertrag aufgrund mangelnder Sicherheit oder Gewissheit nicht klar definiert ist, können die Zinsen für Zahlungsrückstände nicht in die Ausführungsklausel aufgenommen werden. Wenn diese eingeschlossen sind, müssen diese von Beginn der Verzögerung auch anhand des Kalenders bestimmt werden. Wenn der Käufer der Immobilie dem Antrag auf Vertragsverletzung widersprechen möchte, kann er dieses Ziel nur erreichen, indem er den Antrag des Verkäufers in Form einer Vollstreckungsabwehrklage ablehnt und dessen Ausführung verhindert.


Weitere Begriffe:

<< Versteckter Mangel Vorfälligkeitsentschädigung >>

Zurück zur Übersicht