Umkehrhypothek

Eine Umkehrhypothek ermöglicht Planungssicherheit, da alle wichtigen Aspekte - zum Beispiel Höhe der Rente/Einmalzahlung, Zinssatz, Laufzeit - im Voraus festgelegt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Hypotheken zahlt der Eigentümer als Kreditnehmer weder Zinsen noch zahlt er den Kredit zurück. Das entsprechende Darlehen kann erst nach dem Tod des Eigentümers zurückgezahlt werden. Davor konnten Hausbesitzer kostenlos in ihrem eigenen Eigentum wohnen. Es kann jedoch auch vom Eigentümer selbst im Voraus verkauft werden. Er muss jedoch auch das aus dem entsprechenden Verkaufserlös gewährte Darlehen zurückzahlen. Umkehrhypotheken eignen sich als Alternative zu herkömmlichen Hypotheken, da Banken Hypotheken nur dann ausgeben dürfen, wenn sie sicherstellen, dass der Kreditnehmer sie zu Lebzeiten mit Zinsen zurückzahlen kann. Bei einer umgekehrten Hypothek muss der Eigentümer während seines Lebens keine Zinsen oder Rückzahlungen leisten. Nach dem Tod des Hausbesitzers verkauft der Kreditgeber die Immobilie gemäß der Vereinbarung und zahlt das Darlehen aus dem Erlös zurück. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Kreditgeber beim Verkauf der Immobilie hohe Gewinne erzielt.

Zuvor hat die Verschuldung jedoch aufgrund der entsprechenden Zinsbelastung weiter zugenommen. Umkehrhypotheken werden auch als Immobilienrenten bezeichnet.
Die Umkehrhypothek selbst ist ein teures Produkt. Dementsprechend verringern höhere Kaufgebühren und Zinssätze sowie erhebliche Risikorabatte ihre Attraktivität erheblich. Normalerweise können Sie nur bis zu 40% des Marktwerts ausleihen. Aus diesem Grund werden Immobilien in ungünstigen Lagen, insbesondere in ländlichen Gebieten, weniger in Betracht gezogen. Metropolen wie München oder Umgebung sind hierbei attraktiver. Die realistische Einschätzung der Restlebensdauer des Eigentümers wird ebenfalls als problematisch angesehen.



Weitere Begriffe:

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