Restnutzungsdauer

Da Immobilien eine begrenzte Lebensdauer haben und einer sogenannten Alterswertminderung unterliegen, ist zum Zeitpunkt der Bewertung des Marktwertes einer Immobilie die Restnutzungsdauer zu Berücksichtigen.

Im Vergleich zu unbebautem Land ist die Lebensdauer von Gebäuden begrenzt. Dies ist die Essenz der Dinge, sodass sie mit dem Alter abnehmen werden. Daher muss bei der Ermittlung des Marktwerts immer die verbleibende Restnutzungsdauer berücksichtigt werden. Allein die physische Lebensdauer des Gebäudes begrenzt den tatsächlichen Wert des Gebäudes. Die verbleibende Restnutzungsdauer dient als Grundlage für die Messung der Alterswertminderung des Gebäudes. Gemäß Artikel 6 (VI) ImmoWertV ist die verbleibende Restnutzungsdauer definiert als „die Zeitspanne, in der die Struktur bei ordnungsgemäßer Verwaltung noch wirtschaftlich genutzt werden kann“. Ähnlich wie Artikel 6 (VI), Artikel 2 ImmoWertV. Wenn die verbleibende Lebensdauer des Gebäudes entsprechend verkürzt, die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen nicht ergriffen werden müssen oder andere Umstände vorliegen, kann die Lebensdauer des Gebäudes verlängert, aber auch durch Investitionen in das Gebäude verkürzt werden. Als reine Modernisierung heißt der Erlass jedoch beispielsweise "Maßnahmen, die zu erheblichen Verbesserungen des Lebens, anderer Nutzungsbedingungen oder zu erheblichen Einsparungen bei Energie oder Wasser führen". Strukturelle Schäden, die nach Fertigstellung des Gebäudes auftreten, verkürzen die verbleibende Lebensdauer. Es kann auch weitere Situationen geben, die für diesen Wert kritisch sind, daher müssen sie berücksichtigt werden. Beispielsweise wird der wirtschaftlich veraltete oder überdurchschnittliche Zustand des Gebäudes in Frage gestellt, es besteht jedoch auch eine erhebliche Abweichung zwischen der tatsächlichen Nutzung des Gebäudes wie auch der tatsächlich zulässigen Nutzung. Daher hängt die verbleibende Lebensdauer hauptsächlich vom wirtschaftlichen sowie technischen Status des Gebäudes ab. Bei einer stärkeren Betonung der Bestimmung des Materialwerts des Materials hängt sie vom Alter des Gebäudes oder eines Gebäudeteils ab.
 


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