Notarkosten und Grundbuchkosten

Notar- und Grundbuchkosten sind die Kosten, die bei der Eigentumsübertragung einer Immobilie entstehen.

Beim Kauf einer Immobilie in München muss der Käufer immer Notar- und Grundbuchkosten zahlen, da der Kauf von Immobilien in Deutschland immer notariell beglaubigt werden muss. Der zuständige Notar und das Grundbuchamt in der Region München berechnen die Kosten der Immobilie immer auf der Grundlage des Kaufpreises der Immobilie sowie der tatsächlichen Art der betreffenden Tätigkeit. Die anfallenden Kosten betragen ca. 1,5% des Kaufpreises, die Beglaubigungsgebühr umfasst dabei 1% und die Grundbuchgebühr 0,5%. Wenn Sie davon ausgehen, dass der Preis der notariell zu beglaubigenden Immobilie 600.000 Euro beträgt, betragen die Beglaubigungs- und Grundbuchgebühren ca. 9.000 Euro. Tatsächlich können sich kommerzielle Transaktionen stark ändern. Infolgedessen weicht der Prozentsatz manchmal vom Durchschnitt ab und kann sogar 1,3% oder 1,9% des Kaufpreises betragen. Es entstehen nicht nur Kosten für die Beglaubigung des Kaufvertrags, sondern auch für andere Verfahren, welche durchgeführt werden müssen, bevor der Käufer in das Grundbuch eingetragen wird. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise die Abschaffung der Grundgebühr des Verkäufers, die Erlangung einer vorrangigen Kaufbefreiung, das Ablaufen des Kaufpreises, die Eintragung des Wegerechts in das Straßenregister oder die Eingabe eines Transporthinweises. Die Notargebühr wird immer auf der Grundlage der im Kontext erforderlichen Dienstleistungen berechnet. Je mehr persönliche Verfahren ein Notar durchführt, um das Eigentum zu übertragen, desto höher ist natürlich die Notargebühr. Wenn beispielsweise ein notarielles Treuhandkonto verwendet wird, um dem Verkäufer den Kaufpreis zu zahlen, fallen zusätzliche Notargebühren an. Wenn Sie die Kosten für die Beglaubigung und die Grundbucheintragung ermitteln möchten, wird empfohlen, dass Sie alle durch den Kauf eines Hauses ausgelösten Aktivitäten verstehen wie auch die Gebührenordnung entsprechend anwenden. Der Notar berechnet nur den 2-fachen Satz für die Beglaubigung des Kaufvertrags. Er kann auch Rechnungen für die Überwachung und Durchführung von Eigentumsübertragungen sowie deren Kosten ausstellen. Das Grundbuch selbst berechnet auch alle Eigentumsübertragungsprozesse. Insgesamt können 5% oder 5,5% Gebühren erhoben werden. Die Gebühren des Notars wie auch die entsprechenden Gerichtsgebühren sind in der Gebührenordnung des Notars aufgeführt und können nicht übertragen werden.
 


Weitere Begriffe:

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