Lastenfreiheit

Eine Lastenfreiheit gewährleistet, dass keinerlei Belastungen oder Beschränkungen die das Grundstück oder die Immobilie betreffen im Grundbuch vermerkt sind. (keine Hypotheken, keine Grundschulden, keine Ausübungsverbote)

Der Verkäufer der Immobilie ist aus dem Kaufvertrag verpflichtet, die Immobilie an den Käufer zu übertragen und ihm die Nutzung der Immobilie zu ermöglichen. Die Immobilie kann dem Käufer nur zur Verfügung gestellt werden, wenn keine eingetragenen Rechte Dritter für die Immobilie im Grundbuch bestehen, es sei denn, der Käufer übernimmt diese Rechte ausdrücklich im Kaufvertrag. Mit anderen Worten: Wenn Sie Ihre Immobilie in München verkaufen möchten, müssen Sie als Eigentümer der Immobilie diese in der Regel ohne Hypothek an eine andere Person übertragen. Daher dürfen keine Notarkosten und Grundbuchkosten">Gebühren Dritter in das Grundbuch eingetragen werden. Nur in diesem Fall ist die Eigenschaft nicht eingeschränkt. Wenn jedoch das Eigentum gegen die Rechte Dritter verstößt, müssen die beteiligten Parteien genau vereinbaren, welche Rechte der Käufer übernimmt und welche Rechte gelöscht werden sollen. Ein typisches Beispiel ist, dass der Verkäufer das Grundstück daher zur Sicherung des Darlehens an das Grundbuch verpfändet hat. Solange der Verkäufer das Darlehen nicht zurückgezahlt hat, verbleiben die Grundstückskosten im Grundbuch. Damit er das Eigentum kostenlos übertragen kann, muss der Verkäufer die Grundstückskosten entsprechend streichen. Der Kreditgeber (in der Regel eine Bank) erhält die erforderliche Stornierungsgenehmigung erst nach Rückzahlung des durch die Grundstückskosten gesicherten Darlehens an die Bank, wodurch das Grundbuch von der Belastung befreit wird. Gemäß dem Kaufvertrag kann der Notar sicherstellen, dass der Käufer den Kaufpreis nur zahlt, wenn er garantiert, dass er das ungesicherte Eigentum oder die vereinbarte Gebühr erhält.


Weitere Begriffe:

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