Kaufvertrag

Der Kaufvertrag enthält die nach der Verkaufsverhandlung getroffenen Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Käufer einer Immobilie

Wenn die Verkaufsverhandlung erfolgreich ist, sollte der Kaufvertrag die zwischen dem Käufer und dem Verkäufer getroffene Vereinbarung enthalten. Der Vertrag bildet die Grundlage für den Kauf und schützt Käufer wie auch Verkäufer vor Risiken. Leider haben alle vom Vertrag abweichenden Vereinbarungen keine Rechtswirkung. Immobilienmakler können bei der Ausarbeitung solcher Verträge eine große Hilfe sein. Die gesetzliche Kaution wird erst bei Vertragsunterzeichnung generiert - der Vertrag wird in der Regel von einem Notar beglaubigt. Er fungiert als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern und ist im Hintergrund neutral. Hauptaufgabe des Notars ist es, den Eigentumsübergang nach den Vorstellungen der Vertragsparteien zu organisieren und gesetzlich zu bestätigen. Der Verkauf der Immobilie ist erst nach Unterzeichnung eines notariell beglaubigten Kaufvertrages verbindlich. Der Inhalt des Kaufvertrags eines Hauses oder einer Wohnung enthält immer eine eindeutige Bezeichnung des entsprechenden Kaufobjekts. Dies umfasst insbesondere den Standort der Immobilie, die genaue Adresse, den Grundbuchbereich, die Grundbuch- oder Wohnungsnummer sowie alle Angaben zum Grundbesitzer. Die im Grundbuch eingetragene Grundschuld oder das eingetragene Grundpfandrecht ist ebenfalls im Immobilienkaufvertrag genau aufgeführt. Aus diesem Grund sollte immer darum gebeten werden, die neuesten Auszüge aus dem Grundbuch zu erhalten. Der wichtigste Vertragsinhalt eines Kaufvertrags umfasst Informationen über Folgendes: Informationen über den Käufer, Beschreibung des Vertragsgegenstandes, Kaufpreis und Zahlungsdatum, Zahlungsmethode, Datum der wirtschaftlichen Übertragung und Eigentumsübertragung, Gewährleistungsbestimmungen, Verzug Zinsbestimmungen sowie ein Sonderprotokoll.


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