Instandhaltungskosten

Instandhaltungskosten sind Kosten, welche bei der Instandhaltung von Immobilien entstehen

Damit die Immobilie ihren Zustand lange erhalten kann sind Wartungskosten unerlässlich, um den Wert der Immobilie sicherzustellen. Andernfalls kann sich der Zustand der Immobilie im Laufe der Zeit aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen oder Verschleiß erheblich verschlechtern. Um den Wertverlust auszugleichen, wird empfohlen, regelmäßige Wartungs-, Inspektions-, Verbesserungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. Grundsätzlich kann der Eigentümer die Unterhaltskosten der Immobilie von der Steuer abziehen. Sofern im Mietvertrag nichts anderes in Bezug auf die Wartungskosten festgelegt ist, trägt der Vermieter die Kosten. Instandhaltungskosten, die 15% höher sind als die Anschaffungskosten, welche innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf einer Immobilie anfallen, können ebenfalls abgeschrieben werden. Die klare Unterscheidung zwischen Wartungs- und Reparaturkosten erweist sich häufig als problematisch. Der Begriff Wartung bezieht sich im Wesentlichen auf eine vorbeugende Maßnahme zum Schutz des Eigentums vor Witterungseinflüssen, möglichen strukturellen oder ähnlichen Schäden. Ein geringer Teil der regelmäßigen Wartungskosten fällt ebenfalls in diese Kategorie. Reparatur bezieht sich auf alle strukturellen Maßnahmen, die erforderlich sind, um den ursprünglichen Zustand der Immobilie im Rahmen des Vertrags wiederherzustellen. Um größere Reparaturen zu vermeiden, sollte der Eigentümer der Immobilie diese regelmäßig warten. Darüber hinaus können gut gepflegte und unbeschädigte Immobilien immer besser auf dem Markt verkauft werden.


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