Fälligkeit

Die Fälligkeit beschreibt die Zeitspanne, in welcher der Kaufpreis einer Immobilie gezahlt werden soll

- Wenn Genehmigungen, etwa von der Stadt bei einem Sanierungswerk vorhanden sind 
- Wenn die Auflassungsvormerkung im Grundbuch erfasst ist und somit der Käufer das Recht auf dieImmobilie hat
- Wenn die gesamten Alt-Grundschulden oder Hypotheken auf der Immobilie beseitigt sind
- Wenn das Vorkaufsrecht nicht im Raum steht (beispielweise die Stadt München)
 
Wenn die oben genannten Bedingungen vollständig erfüllt sind, benachrichtigt der Notar die betroffenen Parteien. Der Käufer wird dann über das Fälligkeitsdatum informiert, an dem die Zahlung bearbeitet werden muss. Die Zahlungszeit hängt von den zusätzlich zu zahlenden Nebenkosten ab. Der Käufer hat die Notarkosten unverzüglich nach Unterzeichnung des beglaubigten Kaufvertrags zu zahlen. Andere Gebühren, wie z. B. Grundbuchgebühren, sollten in der Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen nach der Beglaubigung beglichen werden. Für die Grunderwerbsteuer hat der Käufer einen Monat bis zum Fälligkeitsdatum Zeit, um den offenen Betrag zu zahlen. Daher kann die steuerliche Veranlagung für Immobilien erst sechs bis acht Wochen nach der Beglaubigung an den Käufer gezahlt werden. Sobald der Käufer beide Beträge beglichen hat, veranlasst der Notar die Übertragung des Eigentums und löscht die vorherigen Grundstückseigentümer. Ab dem Datum der Zahlung des Kaufpreises wie auch der Übergabe ist der Käufer für die Immobilie verantwortlich.


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