Courtage

Courtage ist die Gebühr, welche nach erfolgreicher Immobilienvermittlung an den Makler gezahlt wird.

Damit Immobilienmakler Notarkosten und Grundbuchkosten">Gebühren erheben und daher Anspruch auf Maklerprovisionen haben, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt werden:
- Vorabvereinbarung des Maklervertrags
- Verifizierungs- oder Vermittlungsaktivitäten
- Zustandekommen eines Kauf- oder Mietvertrages
- Überprüfbare Verbindung zwischen Kauf- oder Mietvertrag
 
Es ist nicht zulässig, dass die Maklergebühren 2 Nettomieten zuzüglich Mehrwertsteuer überschreitet.
Wenn die Immobilie hochpreisig, aber leicht zu verhandeln ist, kann der Eigentümer eine Vereinbarung mit dem Makler treffen, um den Provisionssatz zu senken. Zum Beispiel beträgt dann die Maklergebühr dann nur 1 oder 1,5 der Nettomieten. Seit der Einführung des Bestellprinzips am 1. Juni 2015 haben viele Vermieter versucht, Mieter für Maklergebühren auf unterschiedliche Weise zu entschädigen. Zum Beispiel durch das vorhandene Inventar in einer Wohnung (zum Beispiel einer zusammengebauten Küche) mittels einer entsprechend hohen Ablösesumme. Wenn die Ablösegebühr jedoch nicht zumutbar ist, kann der Gesetzgeber dieses Verfahren als einen Grundsatz interpretieren, der den Kunden schadet und die Kundengrundsätze untergräbt. Die Wirksamkeit des Bestellprinzips sowie die Erhöhung der Mietpreise führen dazu, dass viele Vermieter ihre Immobilie verkaufen wollen, weil das Gesetz Mietverträge nicht mehr ausreichend attraktiv macht. Wird die Immobilie zu einem hohen Preis verkauft, ist die Courtage entsprechend höher. In Bayern beträgt die Maklergebühr für Immobilienverkäufe in der Regel 7,14% des Kaufpreises (zuzüglich 19% Mehrwertsteuer), sodass der Anteil von Käufer und Verkäufer 3,57% beträgt. Die Maklergebühr ist sofort nach Unterzeichnung des Immobilienverkaufsvertrags zu entrichten.


Weitere Begriffe:

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