Alleineigentum

Das Alleineigentum gewährt dem Eigentümer einer Immobilie ein vollumfängliches Handlungsrecht

Gemäß § 903 BGB gibt der Begriff "Alleineigentum " dem beteiligten Eigentümer das Recht, das Objekt nach Belieben ohne Einfluss Dritter zu verkaufen. Daher legt das Gesetz die Beziehung zwischen dem Eigentümer und dem Eigentum fest und definiert die Beziehung zwischen dem Eigentümer und anderen Personen. Je nach Art der Immobilie kann der Eigentümer unabhängig agieren oder muss die Zustimmung anderer Teilhaber einholen. Bei alleinigem Eigentum kann eine Person unabhängig handeln, bei Teileigentum oder Miteigentum benötigt der Eigentümer jedoch die Zustimmung oder Mitwirkung anderer Eigentümer. Der Eigentümer muss immer nachweisen können, dass er der tatsächliche Eigentümer der Immobilie ist und daher die Eigentumsrechte besitzt. Dies kann beispielsweise durch Auszüge aus Kaufverträgen, Geschenken, Auszügen aus Erbschafts- oder Grundbuchregistern nachgewiesen werden. Die Überprüfbarkeit ist relativ einfach, solange das Eigentumsverhältnis nur einer Person oder einer juristischen Person zugeordnet bleibt. Der Grund hierfür ist, dass es leicht ist, einen exklusiven Eigentümer zu finden. Hat man allerdings mehrere Eigentümer, so liegt der entscheidende Faktor vor allem in der Art und Weise, wie das Eigentum festgelegt wird. Unterschieden wird zwischen Vermietung, Miteigentum oder Wohneigentum. Das Objekt kann, in Bezug auf Mietobjekte, in mehrere Abschnitte unterteilt werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Ehegatten jeweils mit 50% ihres Familienwohnsitzes beim Eigentümer registriert sind. Von Miteigentum spricht man, wenn der Mieter den realen oder sogar ideellen Teil einer Immobilie besitzt und über diesen frei bestimmen kann. Es besteht keine Notwendigkeit, andere Miteigentümer in seinem Anteil zu berücksichtigen. Bei Miteigentum gehört das durch ein Grundstück, eine Wohnung oder ein Haus dargestellte Eigentum jedoch mehreren Personen und bildet somit das ungeteilte Eigentum der Mehrheit der Personen. Die Beteiligung dieser Personen kann in Form der GBR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder als Miteigentümer der Erbengemeinschaft erfolgen. Das stellt jedoch die Ausnahme im Falle eines Wohnungseigentums dar. Die Immobilie kann in separate Wohneinheiten aufgeteilt werden, indem eine Aufteilungserklärung oder eine Aufteilungsvereinbarung ausgestellt wird. Eine einzelne Wohnung stellt das Privateigentum des Eigentümers dar, welches von der Mehrheit der Personen als alleiniges Eigentum (ein Eigentümer), Miteigentum (mehrere Eigentümer, wie z. B. verheiratete Paare) oder Miteigentum (wie eine Erbengemeinschaft) gehalten werden kann.


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